Wiener Start-up befreit den Gastro-Großhandel von Telefon und Faxgerät

4 Mio. Euro Wachstumskapital für österreichisches Start-up Orderlion

Wien, 2. November 2022. Orderlion digitalisiert die globale B2B Food Supply Chain: Mit seiner Software-Plattform fokussiert sich das Wiener Technologie-Unternehmen auf Großhändler:innen und Lieferant:innen innerhalb der Food & Beverage (F&B) Industrie. Die Gründer Stefan Strohmer und Patrick Schubert stehen dank neuem Kapital nun vor dem nächsten Wachstumsschritt. Neben Rockstart und seed + speed Ventures beteiligte sich auch Gateway Ventures erneut als Co-Investor am aufstrebenden Start-up.

Mehr Zeit und weniger nächtliche Bestell-Anrufe

Starke Kundenbeziehungen sind heutzutage wichtiger denn je, gleichzeitig macht die fortschreitende Digitalisierung im B2B-Bereich auch nicht vor der Gastronomie und ihren Zulieferer:innen Halt – und nicht immer ist dabei der Spagat zwischen Automatisierung und persönlicher Betreuung einfach. Denn die bisherigen Prozesse sind genauso eingefahren wie uneffektiv. „Die Köch:innen und Gastronom:innen greifen spät in der Nacht, nach Geschäftsschluss, zum Telefonhörer und diktieren Lieferant:innen und Großhändler:innen Lebensmittel- und Getränkebestellungen auf ihre Anrufbeantworter und Mailboxen oder senden unleserliche Notizen per Fax. Das kann mitunter länger als eine Stunde dauern. Um zwei Uhr nachts beginnt dann die Arbeit am anderen Ende der Leitung. Mehrere Stunden lang werden Bestellungen abgehört, identifiziert, niedergeschrieben, zusammengesucht und verpackt“, beschreibt CEO Stefan Strohmer das Grundproblem. Die Lösung: Mithilfe von Orderlions Technologie können Bestellungen bequem per Webshop oder mobiler App aufgegeben werden. Dies ist wesentlich effizienter, reduziert Fehler und spart Zeit und Kosten. Der Markt für auf die Food & Beverage (F&B) Industrie fokussierte Software-Anwendungen ist dabei immens.

Orderlion revolutioniert nicht nur den österreichischen Lebensmittelgroßhandel

Wir wollen Systeme zur Verfügung stellen, die jeder einsetzen kann – selbst noch so kleine Obst- und Gemüsehändler:innen sollen sagen können: Bestell bei mir per App“, erklärt Strohmer. „Die Probleme, die Lieferant:innen und Großhändler:innen haben, sind in jedem Land gleich“, ergänzt CTO Patrick Schubert, der für die Technologie von Orderlion zuständig ist. Orderlion wird als Software-as-a-Service (SaaS)-Produkt angeboten und kann modular an die Bedürfnisse der Lieferant:innen angepasst werden. Je nach Unternehmensgröße fällt eine unterschiedlich hohe Monatsgebühr für die Nutzung an. Derzeit konzentriert sich das Start-up vor allem auf den Gastronomiebereich, die Technologie sei aber auch für den klassischen Lebensmittelhandel gemacht. Die Orderlion-Software ist dabei ohne viel Ressourcen-Einsatz skalierbar. In den vergangenen zwei Jahren konnte das Start-up mehrere hundert Kund:innenen von seiner Lösung überzeugen – eine Zahl, die sich vervielfachen könnte, wenn der nächste Schritt ebenfalls so gut gelingt. Orderlion ist bereits in vier europäischen Märkten (Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien) aktiv, mit dem neuen Wachstumskapital von Gateway Ventures & Co sollen weitere Länder erschlossen werden.

Investorengruppe um Gateway Ventures investiert in die Expansion von Orderlion

Gateway Ventures ist Teil des Investor:innen-Konsortiums, das Orderlion seit seiner letzten Finanzierungsrunde nun insgesamt 4 Mio. Euro an neuem Kapital in Form von Equity- und Debt-Finanzierungen zur Verfügung stellt. Ebenfalls mit an Bord sind ein neuer europäischer Venture-Capital-Fonds, der sich auf FoodTech-Unternehmen spezialisiert und aktuell noch im „Stealth“-Modus operiert, sowie Tecnet Equity, Rockstart, seed + speed Ventures und private Business Angels. Finanziert werden mit dem frischen Kapital die weitere Expansion in Europa, eine Vergrößerung des Teams sowie Produktverbesserungen und neue Features, die weitere Bedürfnisse der Kund:innen adressieren. Thematisch reiht sich das Start-up ideal beim Investor:innen-Netzwerk rund um CEO und Gründer Markus Kainz ein, das mehr als 3.000 Investor:innen Investments in die vielversprechendsten europäischen Start-ups in den Bereichen Digital Economy, Sustainability und Health ermöglicht. Mit großem Erfolg: Innerhalb der letzten fünf Jahre hat die Community der Gateway Ventures-Investor:innen über 20 Millionen Euro in 36+ Start-ups investiert. Das Gateway Ventures-Portfolio verzeichnete dabei einen Wertzuwachs von 186 Prozent. Besonders hervorheben will der CEO die Möglichkeiten für Privatinvestor:innen, denn „Investments in vielversprechende Start-ups sind bei Gateway Ventures bereits ab 10.000 Euro möglich. Das macht uns zur Nummer 1 der Start-up-Investor:innen-Netzwerke für Privatinvestor:innen in der DACH-Region“, so Kainz, der mit Gateway Ventures auch die erste Female Investors Network-Academy für weibliche Business Angels etablierte.

Bildmaterial: Abdruck honorarfrei, © siehe Bildinformationen

Markus Kainz (Gründer & CEO Gateway Ventures), © Gateway Ventures
Orderlion CTO Patrick Schubert und CEO Stefan Strohmer

Bei Rückfragen:

Sylvia Bauer
PR Managerin

Sylvia kümmert sich um alle PR-Angelegenheiten für Gateway Ventures und unsere Start-ups. Für weitere Informationen, Pressebilder und Interviews mit unserem Team können Sie sich gerne an sie wenden.

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